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Radsport-AG am Gymnasium Allee
 

Public Track

Track Cup für Jedermann - 25.06.2016, 12:00Auf der Hamburger Radrennbahn - Foto: Burkhard Sielaff

Auf der Hamburger Radrennbahn hat sich einiges getan: dank der Initiative einiger Aktiver aus der RG Uni Hamburg und dem im FC St. Pauli Radsport beheimateten St. Pauli-Trackteam gibt es immer mehr Veranstaltungen, die es auch Nicht-Lizenzinhabern ermöglicht, sich im Bahnradsport zu betätigen.  Das Trackteam kommt aus der Kurierszene und trainiert auch mit Bahnrädern bzw. »Fixies« auf der Straße. Zuletzt war es aktiv beteiligt an der Ausrichtung des City-Nord-Straßenrennens mit dem Fixed-Gear-Kriterium »Waterkant-Krit« (18 Teilnehmerinnen, 90 Teilnehmer).

Als nächstes gibt es nun die Gelegenheit zum öffentlichen Kräftemessen auf der Bahn: der 2015 erstmalig gestartete Track Cup für Jedermann steht allen offen, die das Bahnrad sicher beherrschen und ausreichende Erfahrungen auf der Bahn mitbringen. Die Streckenlängen variieren, so dass nicht nur Sprinter-, sondern auch Zeitfahrkriterien gefragt sein können. Als »Trackies«: nichts wie hin!

Ausschreibung: https://www.facebook.com/events/1382606495087974/

Interessanter und motivierender Artikel beim RVH: http://www.radsport-hh.de/cms/index.php?track-cup-fuer-jedermann

 

 

Erfolgreicher FC St. Pauli-Auftritt in den Radrennen City Nord

28./29.05.2016

Dieses Wochenende gab es im Hamburger Großraum Radsportangebote zuhauf: zwei 400 km-Brevets am Samstag, zwei RTFs am Sonntag ... überstrahlt wurde das alles aber von den Radrennen in der City Nord (Veranstalter RG BSV [Betriebssportverband] Hamburg), die in verschiedenen Kriterien am Samstag und Sonntag ausgetragen wurden. Erfreulich viele Radpiratinnen und Radpiraten beteiligten sich ... und waren erfolgreich:

Hier die wichtigsten Ergebnisse:

  • Einzelzeitfahren Jedermann/Frauen: 1. Platz für Kim Kohlmeyer (unschwer zu identifizieren, aber leider ohne Vereinsangabe angemeldet).
  • Einzelzeitfahren Jedermann/Herren: 1. Platz für Ben Schnabel (im Fremdteam IVAN unterwegs). 4. Platz für Henrik Tietjen.
  • Rundstreckenrennen Jedermann: 16. Platz für Ben Schnabel (wieder im o. g. Fremdteam unterwegs). 14. Platz für Henrik Tietjen. 28. Platz für Matthias Langer. 53. Platz für Johannes Hirt. Leider ausgeschieden: Matthias Strzoda und David Hohenstein.
  • Rundstreckenrennen A-/B-/C-Klasse: 19. Platz für Lars Kneller. Einen Platz vor Lars: Armin Raible, Sieger: Max Lindenau (so lässt sich Lars' Platzierung noch etwas besser einordnen).
  • Fixed Gear-Kriterium/Frauen: 2. Platz für Johanna Jahnke. 3. Platz für Kim Kohlmeyer. 5. Platz für Imke Bahmann (leider ohne Vereinsangabe). 6. Platz für Kathi Sigmund. 7. Platz für Maike Lange.
  • Fixed Gear-Kriterium/Herren: 47. Platz für Dominik Hinterberg. 77. Platz für Boris Heimberger.
  • Mannschaftszeitfahren Jedermann/Frauen: 2. Platz für das Team Radpiratinnen.
  • Mannschaftszeitfahren Jedermann/Herren: 1. Platz für das Team Radpiraten/IVAN.
  • Mannschaftszeitfahren Jedermann/Mix: 2. Platz für das Team Radpiraten.

Das war ein toller Auftritt, Mädels und Jungs, Glückwunsch an Euch alle!

 

 

Specialized Cup Flintbek, 2. Lauf

Ein Rennbericht von Johanna Jahnke

Ganz stark: der Radpiraten-Nachwuchs! Johanna und Kathi auf dem Podium

 

Und wieder ging es nach Flintbek bei Kiel für das neue Lieblingsrennradrennen einer stetig steigenden Anzahl von St. Paulianer*innen. Wieder ein toller und wieder ein erfolgreicher Renntag.

Als erstes starteten Marla und Malte bei der U13, zum ersten Mal mit Lizenz, und wurden direkt Zweite und Dritter. Mädchen dürfen eine Klasse niedriger starten und werden dann gemeinsam mit den Jungs gewertet.

Danach folgte das Hobbyrennen, bei dem Kathi 3. und ich (Johanna) 1. wurden. In dieser Rennklasse fahren die Frauen, die Ü35 Männer und die Männer zusammen und es sind eine ganze Reihe ehemaliger Lizenzfahrer dazwischen. Dieses Jahr hat es noch keine Frau geschafft, das komplette Rennen im Feld zu bleiben, aber mit mehr Erfahrung ist das durchaus möglich. Ist das Feld zu schnell, bleibt meist nichts anderes übrig, als alleine zu ackern, mit Glück zu zweit oder dritt, und dann beim Überrunden zu versuchen, wieder Anschluss zu finden. Uns macht es trotzdem riesigen Spaß, auch wenn da natürlich weiterhin dieser Traum geträumt wird, zusammen mit anderen Frauen ein eigenes Rennen zu fahren. Was bei den aktuellen Starterinnenzahlen aber definitiv keinen Sinn machen würde.

Nach dem Hobbyrennen folgte das Lizenzrennen der Frauen, U19 Frauen und Senioren. Das Rennen wurde diesmal als Kriterium gewertet, was leider bei unserer Kim zu einem (naheliegendem) Missverständnis führte und sie „nur“ den 2. Platz machte. Dass sie das Rennen wie beim letzten Mal stark dominierte und mitgestaltete, sollte mittlerweile allen aufgefaAuf dem Weg zum Sieg ...llen sein. Die Ausreißerinnen von Team Stuttgart, die sich in der Wertungsrunde die entscheidenden Punkte holen wollten, fing sie quasi im Alleingang wieder ein. Und auch die Ziellinie überquerte sie locker an 1. Position. Leider zählte dies in dieser Kriteriumwertung nicht. Toll ist, dass im nächsten Rennen bei den Frauen auch der Zielsprint gewertet werden wird, sodass die Platzierung nicht allein von den Punkten eines einzigen Sprints in der 5. Runde abhängen wird. Großes Dankeschön an die Veranstaltenden!
Ebenfalls großartig war unser Lars, der fleißig Punkte sammelte, jeden Sprint mitnahm und am Ende einen super 3. Platz machte. Bei zwei so starken Fahrer*innen macht es wirklich Spaß zuzuschauen!

Leider konnte ich das Eliterennen nicht mehr sehen, da wir uns mit unserer Reisegruppe auf die 100km Fahrt zurück nach Hamburg machten. Dankeschön nochmal für diese tolle Tour und den sehr schönen Tag auch an die inkognito St. Paulianer vom Suicycle Track Team und vom Canyon Rad Pack. Ich freue mich schon auf den nächsten Rennausflug mit euch!

Alle Bilder von BENU BAGS.
 

Härteprüfung

Rhön Radmarathon 2016 - 14./15.05.2016

»Pfingsten fährt man in Bimbach« diesen Spruch kennen wohl inzwischen alle Breitensportler/innen unter uns. Nicht nur mit dieser Art des Marketings hat der kleine Verein RSC Bimbach (bei Fulda) seinen Rhön Radmarathon zu einer der größten Radsportveranstaltungen Deutschlands bzw. zu einer Art Radsportfestival ausgebaut.Bei Null Grad am Start ...

Insgesamt 7 verschiedene Streckenlängen, zusätzlich noch eine MTB- und eine Familienstrecke konnten an 2 Tagen absolviert werden. Highlight war dieses Mal die Kombination »Bimbach 400« (156 km am Samstag und 258 km am Sonntag). Start und Ziel befinden sich auf einem weiten Gelände, das als Zeltwiese für die Teilnehmer/innen zur Verfügung stand, im Zentrum ein großes Festzelt, in dem zum Abschluss auch kräftig gefeiert wurde.

Kein Wunder, dass sich auch dieses Jahr wieder Tausende angemeldet hatten. Allerdings brachte die zeitliche frühe Lage des Pfingstwochenendes und das Zusammenkommen mit den »Eisheiligen« Ernüchterung in den Spaß:
Es wurde im wahrsten Sinne des Wortes saukalt. Am Samstag noch gemäßigt, so dass die RTF-Strecke von 156 km mit deutlich unter 3.000 Höhenmetern gut absolviert werden konnte. Am Sonntag kam es dann aber zum befürchteten Wettereinbruch:
Morgens am Start betrug die Temperatur 0o C, auf den Zelten hatten sich Eiskristalle gebildet. Zum Glück war es aber sonnig, so dass sich den widrigen Bedingungen zum Trotz doch ca. 1.800 Teilnehmer/innen auf den Weg machten, darunter auch etwa 14 Radpiratinnen und Radpiraten. Es wurde leider nicht so richtig warm, es kamen später sogar Schnee- und Hagelschauer hinzu und die lange 258 km-Strecke hatte es mit ihren knapp 5.000 in sich. Einige von uns kürzten ab und fuhren »nur« 180 km oder 216 km. Immerhin dreien gelang aber die Kombination »Bimbach 400«, die mit einer Medaille und einem Profi-Trikot von Giant Alpecin ausgezeichnet wurde.

Zeltwiese Rhön at its best ...
Nach der Tortur: kaputt, aber glücklich (mit 2 Dynamo Dollys) Pauli-Frühstück

 

 

Abteilungsversammlung am 12.05.

Kurzbericht

Auf der letzten Abteilungsversammlung des Fahrrad Clubs St. Pauli wurde - wie es sich im Vorfeld schon andeutete - prächtig gestritten. Wichtig aber: zum Schluss kam es zum Kompromiss und Konsens.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Die Abteilungsleitung bleibt in ihrer bestehenden Form erhalten, wird aber ergänzt um eine Frauenkoordinatorin. Die entsprechend beschlossene Änderung der Abteilungsordnung bedarf noch formell der Zustimmung des FC St. Pauli-Amateurvorstandes.
  • Die Wahlen zur Abteilungsleitung hatten zum Ergebnis: Wolf Rambatz (Abteilungsleiter, unverändert), Patrick Möhlenhof (Stellvertreter (unverändert), Marc Sievers (Schatzmeister, unverändert), Ralf Sigmund (Jugendleiter, neu), Gunnar Loof (RTF-Koordinator, unverändert, jetzt aber ordentlich gewählt), Kathi Sigmund (Frauenkoordinatorin, neu).
  • Das starke Anwachsen unserer Abteilung veranlasst die Abteilungsleitung, mit dem Hersteller Prolog ein neues Konzept für die Bestellung und Bereitstellung der Bekleidung zu verhandeln. Für die Verhandlung dieses Konzepts verbunden mit einer vertraglichen Bindung an den Hersteller sprach sich die Abteilungsversammlung mit einer großen Mehrheit aus.

Den Abteilungsmitgliedern wird in den nächsten Tagen ein detailliertes Protokoll zugehen.

 

 
FC St. Pauli Radsport
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