Mi Sep 28 @15:00
Radsport-AG am Gymnasium Allee
 

Kaperfahrt 2016 ... ins Wasser gefallen

Eine kleine Nachlese

Der beginnende Herbst brachte noch einmal den Sommer zurück: viel Sonne, hohe Temperaturen, Hitzefrei in den Schulen, Rekordzahlen in den Freibädern. Auch zum Radfahren gab es viele Gelegenheiten, wie z. B. beim Ötztaler Radmarathon, Weserberglandmarathon, der Blankeneser RTF u. v. m. Nur am 4. September, dem Tag der Austragung der St. Pauli-Kaperfahrt und des Marathons To Hell, sollte es nicht so sein. Die Wetter-Apps sagten Dauerregen voraus und tatsächlich begann der Tag mit eben solchem.

Am Start gute Laune ... ... und hinterher auch! 
Fotos: Burkhard Sielaff (RV Endspurt, Audax Club Schleswig Holstein)

 

Trotzdem waren knapp 70 Marathon-Starter(innen) erschienen und los ging's ... leider ohne Musik, da der Schulhausmeister erst eine Stunde später kam und uns so den Zugang zum Schulgebäude und zum Strom verwehrte. Jetzt wurde das Wetter bereits besser. Leider schien dieser Umstand kaum jemanden noch zur spontanen Teilnahme zu motivieren: um 9:00 zum RTF-Start waren nur knapp 40 Personen am Start, weniger als unser Team. Nachdem dann alle auf der Strecke waren, wurde das Wetter noch einmal besser, lediglich zum Schluss gab es noch einmal einen kräftigen Schauer »auf die Mütze«. Auf der Strecke befanden sich dann viele Kleinstgruppen und Einzelfahrer(innen), die aber durchaus Spaß hatten. Die Strecken wurden vielfach gelobt, insbesondere die traumhaft schöne Marathon-Strecke. Auch die Betreuung und Verpflegung an den insgesamt 4 Kontrollen wurde oft gelobt. Sehr unterschiedlich wurde aber die Ausschilderung beurteilt: obwohl wir uns sehr große Mühe damit gegeben hatten (z. B. durch die Ersetzung vieler wieder einmal entfernter Schilder in Mecklenburg-Vorpommern) und aus unserer Sicht keine Fehler gemacht hatten, verfuhren sich eine ganze Reihe von Fahrer(inne)n auf der Marathonstrecke und ließen so die Schaalsee-Umrundung aus. Der Grund bleibt unklar: es gab durchaus Feedback, nach dem die Ausschilderung untadelig war (siehe z. B. Helmuts Fahrrad Seiten).

Fazit: es hat uns »kalt« und regnerisch erwischt ... klar, das kann jeder RTF passieren. Ein großen Teil der eingekauften Lebensmittel ging am Abend an das Cafée mit Herz, die sich über diese Lieferung sehr freuten. Das ist natürlich ein kleiner Trost, kann aber den satten finanziellen Verlust nicht kompensieren. Was die Planung, Kalkulation und evtl. auch Maßnahmen bezüglich der Planungssicherheit (Veranmeldung o. ä.) angeht, werden wir daraus lernen. Der große und leidenschaftliche Einsatz der vielen Radpiratinnen und Radpiraten war aber wieder ein großes Highlight: so wünschen wir uns Kaperfahrt und Marathon To Hell 2017. Aber dann natürlich mit allerbestem Radwetter!

 

ACHTUNG: Marathon To Hell-Strecke verändert!

2.09.2016

Wegen einer Baustelle in Klein-Pampau mussten wir die Strecke des Marathon To Hell leicht verändern. Bitte ladet Euch die Strecke erneut herunter:

 

Erfolge bei Cyclassics, Alpenbrevet und Ötztaler Radmarathon!

Aufgrund der Kräfte, die z. Z. in die Kaperfahrt-Vorbereitung investiert werden, hier nur eine Berichterstattung im Telegrammstil:

  • Bei den diesjährigen Cyclassics waren in diesem Jahr wieder sehr viele Radpiratinnen und Radpiraten vertreten. In der offiziellen Wertung sind 18 unter unseren Teamnamen zu finden - wahrscheinlich waren es viel mehr. Am schnellsten war ein Trio auf der 150er-Strecke: Christoph Schloen, David Hohenstein und Johannes Hirt waren mit einem Schnitt von mehr als 39 km/h unterwegs. Allen Radpiratinnen und Radpiraten einen Glückwunsch zu ihrer erfolgreichen Teilnahme!
  • Der Alpenbrevet mit Start und Ziel in Meiringen/CH gilt als einer der schwersten Radmarathons überhaupt, speziell in seiner Platin-Ausgabe (270 km, mehr als 7000 Höhenmeter). Lars Kneller startete einen Erstversuch auf dieser Platinrunde. Ergebnis: Lars fuhr diese Wahnsinnsstrecke in einer Zeit von 12:15:29 und landete damit auf dem Platz 95 von ca. 300 gewerteten (sowieso ein erlesenes Feld). Rakete, Knelly! Peter Lehmann begnügte sich mit der Gold-Ausgabe, die auf 150 km immer noch über 5000 Höhenmeter zusammenbringt. Und auch Peter kam im vorderen Feld der ca. 1.000 gewerteten ins Ziel (Platzierung ungefähr 350 ... der Veranstalter gibt leider keine Platzierungen an). Hammer, Ihr beiden!
  • Der diesjährige Ötztaler Radmarathon lief bei großartigem Sommerwetter ab. Dieses bedeutete allerdings auch große Hitze, speziell bei der ca. 30 km langen Auffahrt zum Timmelsjoch, die auf einem schattenlosen Südhang verläuft. Damit gestaltete sich diese Passage wieder zum »Scharfrichter«: es kam zu vielen Aufgaben völlig entkräfteter und dehydrierter Fahrer/innen. Nicht so aber bei den meisten gestarteten Radpiratinnen und -piraten:
    8 von ihnen konnten ohne größere Probleme das Ziel erreichen. Top-Zeiten erreichten Gunnar Loof (8:16, Platz 260) und Gerrit Bornmüller (9:20, Platz 931). Glückwunsche an alle »Ötzi-Piraten«!

 

 

 

Marathon To Hell getestet und für gut befunden!Glücklich in Büttenwarder angelangt --- aber leider kein Bier

13.08.2016

Insgesamt 15 Radpiratinnen und -piraten trafen sich, um Strecken der St. Pauli-Kaperfahrt und des Marathons To Hell unter die Räder zu nehmen. Überraschend: 12 entschieden sich für die lange und ambitionierte Strecke des Marathons, 3 für die 120er-Strecke der Kaperfahrt.
Die Marathon-Gruppe fuhr sehr homogen und gut gelaunt über die 222 km der anspruchsvollen Strecke, natürlich mit einem Stop am Seeblick Lassahn, um dort den Schaalsee zu bestaunen und die Flüssigkeits- und Carbospeicher wieder aufzufüllen.
Leider gab es zum Schluss in »Büttenwarder« kein Bier, da der Gasthof für eine Privatparty reserviert war. Trotzdem eine runde Angelegenheit, die allen großen Spaß gemacht hat!

 

Langstreckenmeister... 24 h Radfahren fordert Dehydration

Sieg von Radpirat Gerrit beim 24-Stunden-Rennen in Nortorf - 16./17.07.2016

Einen 28 km-Kurs 24 Stunden lang fahren und dabei so viele Runden wie möglich zurücklegen - das ist die wichtigste Regel des 24-Stunden-Rennens von Nortorf (Veranstalter: RSG Mittelpunkt, ein kleiner aber sehr aktiver - vielleicht der aktivste - Radsportverein Schleswig Holsteins). Radpirat Gerrit Bornmüller wollte das bei der diesjährigen Austragung einmal ausprobieren und fuhr gleich auf die höchste Stufe des Podiums. Mit 26 Runden (728 km) konnte er sogar erfahrene Langstreckenfahrer wie Carsten Schwarzer (1/2 Runde) und Thomas Lange (1 Runde) hinter sich lassen.

Bärenstarke Leistung, Gerrit!

 
FC St. Pauli Radsport
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