FC St. Pauli Radsport: die Idee

2004 startete der Fahrrad Club St. Pauli mit der folgenden »Philosopie«.

Von Alex Heimkind, ehemalig 2. Vorsitzender FC St. Pauli Radsport

Jusqu'au bout: niemals aufgeben - niemals ablehnen - niemals absagen

Unsere Philosopie: Grenzen aller Art, d. h. Grenzen zwischen Nationalitäten, zwischen Frau und Mann, zwischen Religionen, zwischen Körper und Seele u. v. m. sehen wir als Herausforderung an, sie zu überwinden.

Unser Ziel ist es, »Mensch zu werden«. Gerade in einer Zeit, in der weltweit wieder bzw. immer noch Kriege entlang der genannten Grenzen geführt werden, sehen wir diese »Message« als umso wichtiger an; der »Pauli-Totenkopf« steht in diesem Zusammenhang als Mahnmal.

Unser Image steht für unangepasste, rebellische, eigenständige und zähe Sportlerinnen und Sportler. Somit sehen wir uns als Alternative zur engen und reglementierten und kommerziell orientierten Welt, in der der Radsport i. d. R. agiert. Jusqu'au bout: Niemals aufgeben ...

Leitsätze

  1. Der Mensch wichtiger als alle anderen Kategorien und steht im Zentrum eines jeden Projektes.
  2. Der Geist ist der Motor des Körpers und sein Kommandeur. Der mentale Aspekt soll in jeden Trainingsplan integriert werden. Die Psychologie ist der Physiologie ebenbürtig.
  3. In jedem Menschen steckt ein Held. Entspricht ein Mensch nicht seinen Erwartungen, müssen zuerst die Umfeldbedingungen überprüft und ggf. revidiert werden.
  4. Unser Traum leitet uns, nicht der von kommerziellen oder gesellschaftlichen Erwartungen geprägte Anspruch.

Für uns »Pauli-Piraten« auf dem Rad geht es nicht darum, Leitsätze dieser Art wie eine Ideologie oder Religion zu vertreten. Überzeugungsarbeit leisten wir nicht durch Worte, sondern auf dem Rad.

 
FC St. Pauli Radsport